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Hungerstreikende halten an ihren Forderungen fest / Bereits 20 Jugendliche im Krankenhaus

PM Hungerstreikende halten an ihren Forderungen fest / Bereits 20 Jugendliche im Krankenhaus vom 12.01.2012
Pressemitteilung der Kampagne „Nako! Stop Deportation to Afghanistan“, der
Jugendlichen ohne Grenzen Bayern und der Karawane München
12. Januar 2012 Hungerstreikende halten an ihren Forderungen fest.
Von den 60 jugendlichen Flüchtlingen, die sich seit mehreren Tagen im Hungerstreik befinden, wurden
mittlerweile 20 auf ärztliche Anweisung und teilweise gegen ihren Willen ins Krankenhaus eingeliefert. Continue reading Hungerstreikende halten an ihren Forderungen fest / Bereits 20 Jugendliche im Krankenhaus

Mehr als 60 Jugendliche in der Bayernkaserne im Hungerstreik

Seit Samstag befinden sich über 30 Jugendliche in der Münchner Gemeinschaftsunterkunft Bayernkaserne in der Heidemannstraße im Hungerstreik, um gegen die menschenunwürdige Unterbringung dort und für eine kindgerechte Behandlung zu demonstrieren. „Viele Leute in der Bayernkaserne bekommen psychische Probleme. (siehe dazu einen Artikel hier vom 29.Mai 2011) Sie bekommen dann nur eine Tablette, aber die unerträgliche Situation wird nicht geändert. Deswegen sind wir in den Hungerstreik getreten.“ Die Jugendlichen haben eine Liste mit ihren dringendsten Problemen erarbeitet und sich damit zunächst an ihre Betreuer gewandt. Diese konnten ihnen jedoch nicht helfen und verwiesen an die verantwortlichen Stellen bei Regierung und Jugendamt. Die Jugendlichen fordern deshalb: „Wir möchten, dass die Verantwortlichen zu uns kommen und sich selbst ein Bild von unserer Situation machen. Wir wollen selbst mit ihnen über unsere Probleme sprechen!“
Am 10.01.2012 kamen Vertreter der Regierung von Oberbayern, des Jugendamtes, der Vormünder, das Betreuungspersonal der Inneren Mission in die Bayernkaserne, um mit den streikenden Jugendlichen zu sprechen. Die Verhandlungen blieben erfolglos, die Forderungen der Jugendlichen können und wollen nicht im Ansatz erfüllt werden. Am Abend schlossen sich bereits 30 weitere Jugendlichen dem Hungerstreik an. „Wir werden weiter streiken, bis sie unsere Forderungen ernst nehmen und handeln!“
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Forderungen der Jugendlichen aus der Bayern Kaserne

Unsere Probleme
Weil wir viele Probleme haben und niemand uns helfen kann, bekommen wir nach und nach psychische Probleme. Um überleben zu können habe wir keine andere Wahl als viele Rauchen und Alkohol Trinken.
Wir sind Menschen und wir mussen etwas essen, dann brauchen wir genug Essen und Herd, aber haben wir sehr wenig Essen und keinen Herd.
Nun stellt sich die Frage, wie viele Junge nur einmal in Tag etwas essen. Und wie viele Junge schlafen, weil sie hunger haben!!!!!
Sogar ein geduldig man und ein ruhig man kann nicht diese Probleme ertragen.
Man kann Bücher von Probleme in Bayern kaserne Schreiben.

    Schule / Deutsch Kurs:

  • Man muss sehr lange warten um in einen Deutschkurs gehen zu können, weil es sehr wenig Plätze gibt.
  • Der Deutschkurs hat schlechte Qualität.
  • Es gibt sehr wenig Platz für die Schule und wir können nicht in normale Schulen gehen.
  • Es gibt keine Nachhilfe.
  • Wir möchten Vormittag und Nachmittag in Bayern Kaserne Deutschkurse haben
  • Wir möchten das es mehr Plätze in den Deutschkursen (Klartext oder BRK) gibt.
  • Wir möchten in normale Schule gehen.
  • Wir möchten zusätzlich Nachhilfe.
  • Wer kann uns dabei helfen?
  • Mit speziell Dank von uns für Frau Elli und Herr Reza.

    Transfer in Jugendhilfeeinrichtungen:

  • Sehr Lange muss man warten.
  • Es gibt keine Ordnung. Oft bekommen Jugendliche die viel kürzer hier sind viel früher einen Transfer als die die schon lange hier sind.
  • Niemand gibt uns eine deutliche Antwort was mit uns passiert (wann wir Transfer haben , wohin und was eigentlich unsere Rechte sind).
  • Wir haben gehört das es eine Bestimmung gibt das wir max. 3 Monate in der Bayern Kaserne sein müssen. Aber viele von uns sind hier sechs, neun oder sogar elf Monate. Das ist nicht gut
    Warteliste einhalten / Ordnung.
  • Wer kann uns helfen?

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Living in Bayern Kaserne

The problems we are facing in Bayern casern:

  • we where told at the beginning that we have to live in the camp (in Bayern Kasey) for three month maximum, but jet people are living in this camp for 5, 6, 7, 8, 9, 10, … month without transfer into an new (save) home, from the Jugendamt
  • however, also the authority must recognize that living in this camp for such a long period will influence our chances concerning our future.
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Demo gegen Lager in Bayern am 4.Mai in München

Gegen Lagerzwang!
Bargeld statt Essenspakete!
Demonstration 4. Mai 2010 | 18:00 Uhr | Sendlinger Tor
Seit Jahren kämpfen Flüchtlinge und Ihre UnterstützerInnen aus ganz Bayern gegen Lagerzwang, Essenspakete und Residenzpflicht. Die Politik meint bisher allerdings, diesen Kämpfen keine Aufmerksamkeit schenken zu müssen. Deshalb haben in den vergangenen zwei Monaten über 200 Flüchtlinge aus 10 Lagern mit einem beeindruckenden Essenspaketeboykott der Regierung unmissverständlich klar gemacht: Ihre Geduld ist am Ende! Die Lager müssen weg! Bargeld statt Essenspakete! Unterstützt Sie dabei!
Mehr Infos hier

Flüchtlinge im Hungerstreik nicht lächerlich machen!

Klarstellung zum Bericht in der Süddeutschen Zeitung „Hungerstreik light“ und dem Kommentar „Inflation des Hungerstreiks“ Die Karawane München stellt klar: Wir haben die Flüchtlinge in Hauzenberg und Breitenberg nicht zum Hungerstreik aufgerufen. In der Karawane arbeiten Flüchtlinge, MigrantInnen und Deutsche gleichberechtigt zusammen, eines unserer Ziele ist es, gezielt die Selbstorganisation von Flüchtlingen zu bestärken und ihren Forderungen in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. Deswegen unterstützen wir den Hungerstreik durch Pressearbeit. Die Flüchtlinge wissen sehr genau, was sie wollen – ihnen etwas „einzureden“, wie es die Politik und die SZ unterstellen, wäre nicht möglich. Schon gar nicht eine Aktion wie den Hungerstreik, mit dem sie ihren eigenen Körper zur Waffe im Kampf um menschenwürdige Lebensbedingungen machen.
Den ganzen Beitrag lesen…

Hungerstreik in Hauzenberg und Breitenberg

Rund 20 Flüchtlinge in den beiden Flüchtlingslagern Hauzenberg und Breitenberg im Landkreis Passau, Niederbayern, befinden sich im Hungerstreik. Weitere Flüchtlinge verweigern die Annahme der Essenspakete. Die zentralen Forderungen der streikenden Flüchtlinge sind:

1. Recht auf Arbeit
2. Bewegungsfreiheit innerhalb Bayerns statt Landkreisbeschränkung auf Landkreis Passau
3. Bargeld statt Essenspaketen

Alle Infos und News zum Hungerstreik in Hauzenberg und Breitenberg findet ihr bei der Karawane München.

Streikupdates: Tag 8.1 | Tag 8.2 | Tag 7
Pressemitteilungen: 1.2.2010
Berichte: Karawanedelegation mit Videostatements
twitter: @karawane089

Azadi, Freedom! Lager schließen 09 – die nächste Runde

16. und 17. Oktober | Anti-Lager-Aktionstage in Schongau
16. Oktober | 19 Uhr | Podiumsdiskussion | Volkshochschule Schongau mit BewohnerInnen des Flüchtlingslagers (Vhs Schongau , Raum 3 Wilhelm-Köhler-str. 42)
17. Oktober | 11 Uhr | Demo-Zug durch Schongau |Bahnhof Schongau

In Bayern werden 7600 Menschen per Gesetz gezwungen, in Lagern zu leben. Nach dem Gesetz soll der Lagerzwang die „Bereitschaft zur Rückkehr“ fördern – das heißt, Flüchtlinge sollen durch miserable Lebensbedingungen unter Druck gesetzt werden, zu verschwinden.

Bei den Anti-Lager-Aktionstagen in Schongau wollen wir gemeinsam mit den BewohnerInnen des Schongauer Flüchtlingslagers unsere Stimme erheben und die Forderung nach Abschaffung des Lagersystems laut und deutlich auf die Straße tragen.

Lager machen krank!

Das Flüchtlingslager in der Kleinstadt Schongau (Landkreis Weilheim) ist ein trauriges Beispiel für die bayerische Politik der Flüchtlingsabwehr: 60 Menschen leben in zwei maroden Holzbaracken weit außerhalb der Stadt, mitten im Gewerbegebiet. In direkter Nachbarschaft befindet sich ein Tierheim. 24 Stunden Tag und Nacht, 7 Tage die Woche, bellen Hunde, in den Betrieben beginnt früh morgens die Schichtarbeit, der ständige Lärmpegel raubt den BewohnerInnen des Lagers den Schlaf. In den Baracken ist es feucht und moderig, im Sommer ist es zu heiß und im Winter zu kalt. Mehrere Personen, auch Familien, müssen sich jeweils ein viel zu kleines und vollgestelltes Zimmer teilen. Die BewohnerInnen des Lager, insbesondere die Kinder, leiden ständig an Krankheiten und sind psychisch traumatisiert. Isolation in der Provinz zerstört Zukunftschancen! Für Flüchtlinge gibt es in Schongau keine Jobs, keine Infrastruktur und keine ortsansässigen migrantischen Communities oder sonstigen sozialen Rückhalt. Die abgesonderte Lage des Lagers zeigt, dass Kontakt zur lokalen Bevölkerung von den Behörden gar nicht gewollt ist. Besonders junge Leute beklagen sich über fehlende Möglichkeiten, eine Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen. Die Zwangsversorgung mit Essenspaketen statt Bargeld erschwert es zusätzlich, den Alltag eigenständig zu gestalten. Menschen, die oft mit großen Hoffnungen auf ein besseres Leben nach Deutschland gekommen sind, werden vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, zu Lethargie und Nichtstun gezwungen und psychisch zermürbt.

Wer der Isolation in der Provinz entfliehen will, riskiert durch das rassistische „Residenzpflicht“-Gesetz eine Strafe, wenn sie oder er vom Recht auf Bewegungsfreiheit Gebrauch macht und ohne eine Genehmigung der Ausländerbehörde den Landkreis Weilheim/Schongau verlässt. Lager abschaffen – jetzt den Druck verstärken! In Schongau und in vielen anderen bayerischen Lagern sind die BewohnerInnen nicht mehr bereit, die Zustände länger hinzunehmen. Neuburg, Nördlingen, Würzburg, Bayreuth, Nürnberg, Forchheim, München, Böbrach, Breitenberg, Schongau…

An vielen Orten gab es in den letzten Jahren starke und unübersehbare Anti-Lager-Proteste von Flüchtlingen und ihren UnterstützerInnen. Unter dem Druck dieser Kampagne läuft seit Ende 2008 eine Debatte im bayerischen Landtag über die Forderung nach Abschaffung der Lagerunterbringung. Innerhalb der nächsten Monate wollen die bayerischen ParlamentarierInnen über die vorerst endgültige Entscheidung abstimmen: Lagerzwang abschaffen ja oder nein? Lagerzwang für alle abschaffen, oder nur für bestimmte Personengruppen, oder doch alles beim alten lassen? Für uns ist klar:

Der Lagerzwang, die Lager und die Zwangsverteilung von Menschen an Orte, wo sie nie hin wollten, gehören komplett abgeschafft.

Da gibt es keinen Kompromiss! Genau dafür müssen wir jetzt maximalen Druck auf der Straße machen – denn ohne Druck bewegt sich in diesem Land gar nix!

Wir fordern:

  • Flüchtlingslager Schongau und alle Lager schließen!
  • Isolation beenden!
  • Weg mit Lagerzwang und Zwangsverteilung!
  • Recht auf Bewegungsfreiheit – „Residenzpflicht abschaffen!

Four Days of interesting Brainstorming: Day 1

On the first day, 6 strong members of JOG Bayern came together at 16:20 pm.We started cutting the film we took at the refugees camp in Nordlingen.The film has some interesting clips of the refugees and migrant youths there and their situation showing determination to fight for their rights to improve their situation in those places.
The anti-lager demonstration “Lagerschlussverkauf”(11th- 14 June 2009 at Stachus in München) was also discussed and the plan towards that.The youth want to be active there in order to fight for the struggle for their rights.
We had some few minutes break for a wonderful meal together:-)
Since finance is an essential part of this whole projects, we plan to appeal to organisations for assistance.
The transportation cost,sleeping places and travel permissions are major the major problems.
We look forward to everyones imput and assistance in every little way to make the struggle for the lives of refufees and migrant youths to be a reality.

Summer 2009

Starting with “Asian Foundation”?
Frankly,still quite bitter when I am writing this blog as the unexpection causes by my comments in internet on China Govt. in late year 2003,nearly 6 years ago.
So that,my life track changes.
So that,I suffer torments again and again,as well,much much happinesses and “unexpected splendors” I gained.

^^on this and the followed blogs I am writing and will be written,all offensive and critical not for personal but certain systems,rules and behaviors etc. .

In recent chatting with a friend,I reminded the same season last year 2008.
I said to myself:to get a job to leave hostel,to keep still because of my turbulent passions,hot-temper comes from extremely awful health,living situations in hostel of Pfarrkirchen. During the call with a woman in BAMF of Munich, she was trying to find excuses to revoke my rights of working.She asked:You have problems in China,why you want to study in England?By such logic,I must not have study in Britain.Then,I must be a liar,working rights of course should be revoked!

Japanese,Chinese,Korean–the Eastern Asia culture may not be excellent.But,people in the society under Eastern Asia Culture must be “upward”,through education is always a way to be upward,that man to be somebody in his society,that is the phenomenon of asian man fighting for their society position.

Stupid questions always reflect real intention of somebody`s own.
That is also why I got a paper which says Bundesamt will provide me a people knows China well before asylum interview.It is really a pity,I did not get one!Has this happen to every Asylum Seeker?
That is why Frau Angelina Merkel ever in China,a Chinese writer said Chinese officers knowing better Germany than Germany`s knowing China.Nodded agreement from Frau Merkel.
Among chating with the friend,I mentioned the experience I had in summertime last year,the Barvarian friend said:Perhaps that Barvanrian King Maximilian hundreds of years ago know more than certain officers in BAMF Munich.My friend smiled,said again:They don`t have much asian knowledge.King Maximilian has a lot of collections from China Queen,you know, at that time there was a monk from Augsburg area.!I don`t know exactly about that monk,but as I know priest Johann(chin. name 汤若望)from Koeln in period 1650s changes china time,who is in charge of the china heaven.and the ground affairs is being in charge of China Qing Emperor.^^
Either I don`t know exactly wether the woman needs asian foundation or not,but courses for humantarism,common values must be taken,as well for etiquette.Or directly go to church.
Kind regards.
Jiang Nan