Archive for the 'Duldung' Category

Azadi, Freedom! Lager schließen 09 – die nächste Runde

16. und 17. Oktober | Anti-Lager-Aktionstage in Schongau
16. Oktober | 19 Uhr | Podiumsdiskussion | Volkshochschule Schongau mit BewohnerInnen des Flüchtlingslagers (Vhs Schongau , Raum 3 Wilhelm-Köhler-str. 42)
17. Oktober | 11 Uhr | Demo-Zug durch Schongau |Bahnhof Schongau

In Bayern werden 7600 Menschen per Gesetz gezwungen, in Lagern zu leben. Nach dem Gesetz soll der Lagerzwang die „Bereitschaft zur Rückkehr“ fördern – das heißt, Flüchtlinge sollen durch miserable Lebensbedingungen unter Druck gesetzt werden, zu verschwinden.

Bei den Anti-Lager-Aktionstagen in Schongau wollen wir gemeinsam mit den BewohnerInnen des Schongauer Flüchtlingslagers unsere Stimme erheben und die Forderung nach Abschaffung des Lagersystems laut und deutlich auf die Straße tragen.

Lager machen krank!

Das Flüchtlingslager in der Kleinstadt Schongau (Landkreis Weilheim) ist ein trauriges Beispiel für die bayerische Politik der Flüchtlingsabwehr: 60 Menschen leben in zwei maroden Holzbaracken weit außerhalb der Stadt, mitten im Gewerbegebiet. In direkter Nachbarschaft befindet sich ein Tierheim. 24 Stunden Tag und Nacht, 7 Tage die Woche, bellen Hunde, in den Betrieben beginnt früh morgens die Schichtarbeit, der ständige Lärmpegel raubt den BewohnerInnen des Lagers den Schlaf. In den Baracken ist es feucht und moderig, im Sommer ist es zu heiß und im Winter zu kalt. Mehrere Personen, auch Familien, müssen sich jeweils ein viel zu kleines und vollgestelltes Zimmer teilen. Die BewohnerInnen des Lager, insbesondere die Kinder, leiden ständig an Krankheiten und sind psychisch traumatisiert. Isolation in der Provinz zerstört Zukunftschancen! Für Flüchtlinge gibt es in Schongau keine Jobs, keine Infrastruktur und keine ortsansässigen migrantischen Communities oder sonstigen sozialen Rückhalt. Die abgesonderte Lage des Lagers zeigt, dass Kontakt zur lokalen Bevölkerung von den Behörden gar nicht gewollt ist. Besonders junge Leute beklagen sich über fehlende Möglichkeiten, eine Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen. Die Zwangsversorgung mit Essenspaketen statt Bargeld erschwert es zusätzlich, den Alltag eigenständig zu gestalten. Menschen, die oft mit großen Hoffnungen auf ein besseres Leben nach Deutschland gekommen sind, werden vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, zu Lethargie und Nichtstun gezwungen und psychisch zermürbt.

Wer der Isolation in der Provinz entfliehen will, riskiert durch das rassistische „Residenzpflicht“-Gesetz eine Strafe, wenn sie oder er vom Recht auf Bewegungsfreiheit Gebrauch macht und ohne eine Genehmigung der Ausländerbehörde den Landkreis Weilheim/Schongau verlässt. Lager abschaffen – jetzt den Druck verstärken! In Schongau und in vielen anderen bayerischen Lagern sind die BewohnerInnen nicht mehr bereit, die Zustände länger hinzunehmen. Neuburg, Nördlingen, Würzburg, Bayreuth, Nürnberg, Forchheim, München, Böbrach, Breitenberg, Schongau…

An vielen Orten gab es in den letzten Jahren starke und unübersehbare Anti-Lager-Proteste von Flüchtlingen und ihren UnterstützerInnen. Unter dem Druck dieser Kampagne läuft seit Ende 2008 eine Debatte im bayerischen Landtag über die Forderung nach Abschaffung der Lagerunterbringung. Innerhalb der nächsten Monate wollen die bayerischen ParlamentarierInnen über die vorerst endgültige Entscheidung abstimmen: Lagerzwang abschaffen ja oder nein? Lagerzwang für alle abschaffen, oder nur für bestimmte Personengruppen, oder doch alles beim alten lassen? Für uns ist klar:

Der Lagerzwang, die Lager und die Zwangsverteilung von Menschen an Orte, wo sie nie hin wollten, gehören komplett abgeschafft.

Da gibt es keinen Kompromiss! Genau dafür müssen wir jetzt maximalen Druck auf der Straße machen – denn ohne Druck bewegt sich in diesem Land gar nix!

Wir fordern:

  • Flüchtlingslager Schongau und alle Lager schließen!
  • Isolation beenden!
  • Weg mit Lagerzwang und Zwangsverteilung!
  • Recht auf Bewegungsfreiheit – „Residenzpflicht abschaffen!

about Krankenschein(SHV),and more…

the most of asylum seekers in germany must have a Krankenschein before they go to see a doctor.

i did not get any one as i kept a normal condition since 18 months. recently i have to,because i am distracted. a british doctor said i was having ADD so that i nearly throw away my NI card(national insurance card,in british hospitalization system).but i am glad i am still potential.

i told a holland friend i have to cancel our appointment the next day because i first have to go to Sozialamt to get that paper,he could not understand what is Krankenschein,”a permission which to the doctor’s ” i said to him while he was bug-eyed.

Is it wrong of saying – a permission to the doctor’s?

I don’t agree that ever british politicians said many many many asylees are ‘‘stealling‘‘ britain hospitaliyation resource,even though i was putting a part of laborage into the resource. We understand why this or that is defensing itself.

But,

this is politically using to deport asylum seekers now. My roomate is suffering toothache,while someone is asking for his passport.

I do not want to against germany,but we have to think over it,a proper solution is very necessary.

For instance, 2 weeks ago,the friend inquire to german government possible that germany can ‘transfer‘ me to holland,because holland treats asylees better than germany(at least,this boy who is writing this article has been insulted in public by german police).

she-the officer-said: ‘where is his passport?

”Munich airport holds his passport. his china driving licence,identity card,household,school certification and reports can not show who he is? You are facing to all his doings on newspaper,in internet,he is in danger,why turn your blind eye to this? Why not let him go when you are not able to,don’t wish to take the responsibility?”friend said.this is also i want to say here.

Government is always able to choose ”to answer” or ”not to answer”. People in government follow his own

inclination

contort acknowledged values. ‘Politician‘ contains ten letters,is of two kind of people who practises it.RATION-german strongpoint-can not withstand these either.

A chinese proverb

that teaches man do not occupy the lavatory when the man does not want to shit,:-) you would understand it exactly,wouldn’t you?

!!All above is the exertion of freedom of speech!!

3%

this is the rate of german federal government accepts chinese asylum seekers,which you can easily get it from government.It is correct.

china gonernment has a statistical office,and it alway offers LUDICROUS nummber to common people, for instance,eximious economic growth,balanced social wealth distributing etc.

back to the 3%:if china produced 3.1%,or 2.9% to germany in the past,that means,someone has been treated unjustly,or someone has been being connivance.I heard a story,Bundesamt accepted a chineseman who has been persecuted due to he thieved a DUCK from his neighbor,he was almost cruelly killed by policemen.

as a chinese,i think it’s incredible,and IMPOSSIBLE of course,the man would have a warning or at most two weeks’ detaintion punishment in such case.just think it over,is it necessary for the state to work in this trifles,does it take too much resoures to KILL the guy?

the duck-man is so LUDICROUS,the nummber 3% too.

the german politicians want to continue the humanrights game with china?communists and physicists say qualitative change comes from quantitative change.Now the internal chinese feckly think the western’s china humanrights records are bullshit! i don’t care about their thinkings are correct or incorrect,but i care about what in future the counter-attack german politicians will recieve from their all babyish behaviors.

‘doing a deal’ needs jetton. it’s time to end.

for the men beyong nummber 3%,it is certain that they are unlunky to make asylum appilications in germany.and,most of the ones would have same question to ”the one” overriding them:my honourable Bundesamt,may i scram away from here?///-_-

jiang nan

JOG Meeting on January 1oth

yeayh great meeting….

Deutschland und die Kinderflüchtlinge

Die Situation in Deutschland

Momentan sind ca. 50 Millionen Menschen auf der ganzen Welt auf der Flucht. Über die Hälfte von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen fliehen mit ihrer Familie aber viele fliehen auch alleine. In Deutschland leben ca. 6000 bis 10000 minderjährige Flüchtlinge ohne Eltern. Sie fliehen vor Kriegen, Folter, Verfolgung, Hunger, Beschneidung, Zwangsehen und aus vielen anderen Gründen. Der Weg den sie zurücklegen ist psychisch anstrengen und gefährlich. Die meisten sind krank und traumatisiert wenn sie in Deutschland ankommen. Deshalb ist diese Gruppe von Flüchtlingen besonders schutzbedürftig und sollte gezielt Unterstützung vom Jugendamt erhalten. Tatsächlich werden jugendliche Asylbewerber ab 16 Jahre als voll handlungsfähig behandelt. Das heißt dass ihnen kein Vormund und keine Hilfe bei dem Asylverfahren zusteht und sie dann auch, gemeinsam mit älteren Flüchtlingen, in menschenunwürdigen Lagern leben müssen. Viele der in Deutschland lebenden Kinderflüchtlinge können sich gut integrieren weil sie ihre Chancen in Deutschland nutzen wollen. Das Problem ist leider oft so, dass die Jugendlichen weder über ihre Rechte und Pflichten noch über ihre Möglichkeiten aufgeklärt werden.

Eine Flucht und ein Asylantrag

Ich kann von all diesen Dingen sprechen weil ich es selber erlebt habe. Als Kind war ich das erste Mal in Deutschland. Zurück in dem Land in dem ich geboren wurde, war es immer mein Wunsch wieder nach Deutschland zu gehen und eine Schule zu besuchen. Als ich als Jugendliche wieder nach Deutschland kam, geschah das jedoch nicht durch meinen freien Willen. Ich hab viel schlimmes erleben müssen aber ich konnte fliehen und einen Asylantrag stellen.

Endlich eine Aussicht auf Zukunft

Damals bin ich gerade 16 geworden und musste alles alleine machen. Niemand war da und hat mir irgendwas erklärt. Immer nur Fragen und Fragen aber keine Antworten. Am Anfang musste ich in einer Asylunterkunft leben und mir ein kleines Zimmer teilen. Aber ich wollte zur Schule gehen, doch ich musste viel dafür kämpfen bis es geklappt hat. Von meiner Schule habe ich dann erfahren das ich in die Jugendhilfe gehen kann. Wieder musste ich darum kämpfen und habe es dann nach einem halben Jahr geschafft. In der Jugendhilfe ist es viel besser als in der Unterkunft. Ich bin sehr froh das ich das geschafft hab. Ich könnte noch viel über meine Erfahrungen erzählen, doch dafür habe ich jetzt keine Zeit weil ich für den Quali lernen möchte und dann hoffentlich meine Ausbildung zur Erzieherin beginne kann. Hoffentlich kann ich dann auch bleiben, denn ich bin nur geduldet in Deutschland.

von Jugendliche Ohne Grenzen – Bayern

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