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Pressespiegel zum Hungerstreik

Sontag. 15.01.2012

Freitag, 13.01.2012

Donnerstag, 12.01.2012

Mittwoch, 11.01.2012

  • Die Welt: Asylbewerber treten in Hungerstreik
  • no-racism-net:Mehr als 60 Jugendliche im Hungerstreik
  • Dienstag, 10.01.2012

    Montag, 9.01.2012

    Hungerstreikende halten an ihren Forderungen fest / Bereits 20 Jugendliche im Krankenhaus

    PM Hungerstreikende halten an ihren Forderungen fest / Bereits 20 Jugendliche im Krankenhaus vom 12.01.2012
    Pressemitteilung der Kampagne „Nako! Stop Deportation to Afghanistan“, der
    Jugendlichen ohne Grenzen Bayern und der Karawane München
    12. Januar 2012 Hungerstreikende halten an ihren Forderungen fest.
    Von den 60 jugendlichen Flüchtlingen, die sich seit mehreren Tagen im Hungerstreik befinden, wurden
    mittlerweile 20 auf ärztliche Anweisung und teilweise gegen ihren Willen ins Krankenhaus eingeliefert. Continue reading Hungerstreikende halten an ihren Forderungen fest / Bereits 20 Jugendliche im Krankenhaus

    Mehr als 60 Jugendliche in der Bayernkaserne im Hungerstreik

    Seit Samstag befinden sich über 30 Jugendliche in der Münchner Gemeinschaftsunterkunft Bayernkaserne in der Heidemannstraße im Hungerstreik, um gegen die menschenunwürdige Unterbringung dort und für eine kindgerechte Behandlung zu demonstrieren. „Viele Leute in der Bayernkaserne bekommen psychische Probleme. (siehe dazu einen Artikel hier vom 29.Mai 2011) Sie bekommen dann nur eine Tablette, aber die unerträgliche Situation wird nicht geändert. Deswegen sind wir in den Hungerstreik getreten.“ Die Jugendlichen haben eine Liste mit ihren dringendsten Problemen erarbeitet und sich damit zunächst an ihre Betreuer gewandt. Diese konnten ihnen jedoch nicht helfen und verwiesen an die verantwortlichen Stellen bei Regierung und Jugendamt. Die Jugendlichen fordern deshalb: „Wir möchten, dass die Verantwortlichen zu uns kommen und sich selbst ein Bild von unserer Situation machen. Wir wollen selbst mit ihnen über unsere Probleme sprechen!“
    Am 10.01.2012 kamen Vertreter der Regierung von Oberbayern, des Jugendamtes, der Vormünder, das Betreuungspersonal der Inneren Mission in die Bayernkaserne, um mit den streikenden Jugendlichen zu sprechen. Die Verhandlungen blieben erfolglos, die Forderungen der Jugendlichen können und wollen nicht im Ansatz erfüllt werden. Am Abend schlossen sich bereits 30 weitere Jugendlichen dem Hungerstreik an. „Wir werden weiter streiken, bis sie unsere Forderungen ernst nehmen und handeln!“
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    Forderungen der Jugendlichen aus der Bayern Kaserne

    Unsere Probleme
    Weil wir viele Probleme haben und niemand uns helfen kann, bekommen wir nach und nach psychische Probleme. Um überleben zu können habe wir keine andere Wahl als viele Rauchen und Alkohol Trinken.
    Wir sind Menschen und wir mussen etwas essen, dann brauchen wir genug Essen und Herd, aber haben wir sehr wenig Essen und keinen Herd.
    Nun stellt sich die Frage, wie viele Junge nur einmal in Tag etwas essen. Und wie viele Junge schlafen, weil sie hunger haben!!!!!
    Sogar ein geduldig man und ein ruhig man kann nicht diese Probleme ertragen.
    Man kann Bücher von Probleme in Bayern kaserne Schreiben.

      Schule / Deutsch Kurs:

    • Man muss sehr lange warten um in einen Deutschkurs gehen zu können, weil es sehr wenig Plätze gibt.
    • Der Deutschkurs hat schlechte Qualität.
    • Es gibt sehr wenig Platz für die Schule und wir können nicht in normale Schulen gehen.
    • Es gibt keine Nachhilfe.
    • Wir möchten Vormittag und Nachmittag in Bayern Kaserne Deutschkurse haben
    • Wir möchten das es mehr Plätze in den Deutschkursen (Klartext oder BRK) gibt.
    • Wir möchten in normale Schule gehen.
    • Wir möchten zusätzlich Nachhilfe.
    • Wer kann uns dabei helfen?
    • Mit speziell Dank von uns für Frau Elli und Herr Reza.

      Transfer in Jugendhilfeeinrichtungen:

    • Sehr Lange muss man warten.
    • Es gibt keine Ordnung. Oft bekommen Jugendliche die viel kürzer hier sind viel früher einen Transfer als die die schon lange hier sind.
    • Niemand gibt uns eine deutliche Antwort was mit uns passiert (wann wir Transfer haben , wohin und was eigentlich unsere Rechte sind).
    • Wir haben gehört das es eine Bestimmung gibt das wir max. 3 Monate in der Bayern Kaserne sein müssen. Aber viele von uns sind hier sechs, neun oder sogar elf Monate. Das ist nicht gut
      Warteliste einhalten / Ordnung.
    • Wer kann uns helfen?

    Continue reading Forderungen der Jugendlichen aus der Bayern Kaserne

    Living in Bayern Kaserne

    The problems we are facing in Bayern casern:

    • we where told at the beginning that we have to live in the camp (in Bayern Kasey) for three month maximum, but jet people are living in this camp for 5, 6, 7, 8, 9, 10, … month without transfer into an new (save) home, from the Jugendamt
    • however, also the authority must recognize that living in this camp for such a long period will influence our chances concerning our future.
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    Einladung zum „Jugendliche Ohne Grenzen“ Treffen

    Seit 2005 gibt es die bundesweite Jugendinitiative „Jugendliche Ohne Grenzen“ (JOG). Junge Flüchtlinge kämpfen bei JOG für ein Bleiberecht für sich und ihre Familien, gleiches Recht auf Bildung und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Wir konnten zwar schon einiges erreichen, z.B. ein Bleiberecht für langjährig geduldete Jugendliche doch vieles liegt noch vor uns. Solange es Abschiebungen gibt, solange Ausbildungsverbote bestehen und solange Flüchtlinge in Lagern leben müssen wir weitermachen.

    Auf dem „Jugendliche Ohne Grenzen“ Treffen werden wir von den Aktivitäten im letzten Jahr berichten und mit euch zusammen diskutieren was wir zusammen in Bayern für die Rechte von jungen Flüchtlingen tun können. Auch Bayern braucht eine Initiative für junge Flüchtlinge! Lasst uns zusammen „Jugendliche Ohne Grenzen“ Bayern erneut starten!

    Ort: Bayerischer Flüchtlingsrat, Augsburgerstr. 13, 80337 München
    Datum, Zeit: Sonntag, 01.05.2011, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Bitte schreibt kurz eine E-Mail, SMS oder ruft an wenn ihr teilnehmen wollt:

    Tel. 089 762234
    Mobil 0178 2121927
    E-Mail: klaus@fluechtlingsrat-bayern.de

    Wenn ihr die Fahrt nicht zahlen könnt oder eine Residenzpflichtbefreiung braucht helfen wir gerne.

    Closing of Lagers

    We want all lagers to closed down because we are tired to be in prison as we share rooms with 4-5 people no privacy, no education for people in the village which leads to fustration. Everyday somebody will have to think think think that makes us to be mad, no freedom of movement, we are tired of collecting permission to travel in Deutschland, sometimes we need to come out and see friends and love one but we cant because of the so called land-kries and we dont have money to be paying for permission all the time to see somebody in  the same state. We only need permission to travel outside deutschland. We need freedom in this land, we are tired of been admitted at the hospital because of the so called condition we are facing, am advicing the authorities to think about this seriously so that we can live a better life and helping this country to grow from strength to strength and have the best name in the world.

    HUNGERSTREIK IN AUGSBURG

    Flüchtlinge im Augsburger Lager Neusässer Straße haben Hungerstreik beschlossen
    Aufruf an PolitikerInnen: “Bitte besuchen Sie die Flüchtlinge und hören Sie sich ihre Forderungen an”

    Gestern Abend trafen sich die UnterstützerInnen der Flüchtlingsinitiative Augsburg (FIA) mit den Flüchtlingen, die in der ehemaligen Flak-Kaserne in Augsburg leben müssen. Die FIA hatte kistenweise Lebensmittel und Geldspenden dabei, um die Flüchtlinge mit einer Notversorgung bei ihrem Essenspaketeboykott zu unterstützen. Doch für alle überraschend mussten sie diese wieder mitnehmen, denn die Flüchtlinge weigern sich, sie anzunehmen.

    Obwohl die UnterstützerInnen der FIA die Flüchtlinge auf die Gefahren und Konsequenzen eines Hungerstreiks deutlich hinwiesen, blieben die ca. 250 Personen dabei und befinden sich in einem unbefristeten Hungerstreik. Als einzige Unterstützung erbaten sie, dass ihre Forderungen öffentlich gemacht werden. Mit ihrem Hungerstreik wollen sie erreichen:

    • Geld statt Essenspakete
    • Privatsphäre, Hygiene und menschenwürdiges Wohnen: Wohnungen statt Flüchtlingslager
    • Bessere medizinische Versorgung und psychologische Unterstützung
    • Abschaffung der Residenzpflicht
    • Deutschkurse, um eine Integration zu ermöglichen
    • Das Recht, zu arbeiten, um Steuern zu zahlen und sich selbst
      versorgen zu können
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    Aktionstag für die Rechte von Flüchtlingen in München

    Aktionstag für die Rechte von Flüchtlingen in München Donnerstag, 25. November 2010 – Beginn 12:30 Uhr Boschetsrieder Str. / Baierbrunner Str. (U3 Obersendling) Gegen willkürliche Altersfeststellungen! Gegen katastrophale Zustände im Erstaufnahmelager!

    12:30 Uhr PROTESTAKTION „Älter-Mach-Büro“ vor Verwaltungsgebäude der Regierung von Oberbayern (Boschetsrieder Straße 41, U3 Obersendling)
    14:30 Uhr SOUNDSHOW von “Irie Révoltés” im Erstaufnahmelager (Baierbrunner Straße, U3 Obersendling)
    Am Donnerstag, den 25.11.2010, veranstaltet das “Netzwerk Deutschland Lagerland” – im Rahmen der bayernweiten “Schmutziger Donnerstag-Tour” durch mehrere Städte – eine Protestaktion vor der Außenstelle der Regierung von Oberbayern.

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