Naema, Paul und Mirian Shamoun flohen im November 2003 aus Syrien um in Deutschland Schutz vor der religös bedingter Verfolgung zu finden. Die Familie gehört dem katholischen Glauben ( assyrisch-babylonisch) an und wird in Syrien von muslimischen arabern un der Al-Baath Partei verfolgt. Ein Jahr süäter gelang auch dem Vater und der Tochter Ritta die Flucht nach Deutschlnad. Die Familie wird jedoch getrennt von einander untergebracht. Die Mutter Namea lebt mit Paul (18) und Mirian (16) in Kempten (Algäu) und der Vater Noel und Ritta (20) leben in Freudenstadt ( Baden – Württemberg). Eine familien zusammenführung ist seitem leider nicht möglich, da sich die zusdändigen Behörden dagegen sperren. Dazu kommt das die Familie akkut von der Abschiebung bedroht ist. Zu Pauls 18ten Geburtstag bekamm er von den Behörden den Ausreisebescheid. Der gesundheitliche Zustand der Mutter leidet enorm unter dr Familientrennung und der drohenden Abschibung.
Wir forden ein Bleiberecht für die Familie Shamoun und eine Familienzusammenführung!!!
Unterzeichnen sie per Online Petition oder per Unterschriften-Liste.
aufruf-shamoun-unterschriften
Die unterschriebenen Listen könnt ihr an uns schicken.
JOG-München
co/Bayerischer Flüchtlingsrat, Augsburgerstr. 13, 80331 München
Familie Ora ist weiterhin von Abschiebung bedroht, darum haben wir eine Online-Unterschriftenaktion gestartet, unterzeichnet alle kräftig.
Zum Hintergrund:
Trotz zwölf Jahren Aufenthalt in Bogen, guter Deutschkenntnisse und Integration wurde Familie Ora am Montag den 22. Oktober überfallartig von der Polizei abgeholt und sollte am darauf folgenden Mittwoch abgeschoben werden. Massive Proteste und eine Eilpetition konnten die Abschiebung noch verhindern. Kirchengemeinden, Pfarrern, Freunden der Familie, LehrerInnen der Kinder, SozialarbeiterInnen, die Grünen im Bayerischen Landtag und der Bayerische Flüchtlingsrat setzten sich ein. Der Bischof von Regensburg Gerhard Ludwig Müller richtete ein Appell an das Bayerische Innenministerium.
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Am 14. November entscheidet der Petitionsausschuss des Landtages über den Fall, und die Chancen sind gering, und nur bis dahin hat das Innenministerium die Abschiebung ausgesetzt. Nach dem 14.11. droht womöglich wieder die Abschiebung. Dies, obwohl es rechtlich noch Möglichkeiten gibt: Ein Bleiberechtsantrag der Familie ist noch nicht entschieden. Eine Klage auf Erteilung eines Bleiberechts für die Familie ist in Vorbereitung. Wir hoffen das dass Landratsamt Straubing seine Möglichkeiten nutzt und der Familie einen Aufenthalt gewährt oder wenigstens eine gerichtliche Entscheidung über den Fall Ora bis in die zweite Instanz, abwartet. Dazu braucht es jetzt öffentlichen Druck.
Hilfreiche Informationen und Tipps für FlüchtlingsberaterInnen und Flüchtlinge zum Umgang mit dem neuem Bleiberecht.
Nach jahrelanger politischer Auseinandersetzung erließen die Innenminister von Bund und Ländern bei ihrer Konferenz im November 2006 in Nürnberg eine Bleiberechtsregelung für langjährig geduldete Flüchtlinge. Eine weitere Regelung, die ursprünglich großzügiger ausfallen sollte, wurde vom Bundestag beschlossen und trat Ende August 2007 in Kraft. Diese Informationsveranstaltung gibt einen Überblick darüber, was diese gesetzliche Bleiberechtsregelung beinhaltet, worin sie sich von der vorhergehenden Regelung unterscheidet und woran man bei der Antragstellung denken muss. Nach einem Kurzvortrag wird es ausreichend Raum für Fragen geben.
Referent: Tobias Klaus, Bleiberechtsbüro & Bayerischer Flüchtlingsrat
Samstag, den 24. November 2007
11.00 – 14.00 Uhr
EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80
Nähe U-Bahn Theresienwiese
Raum 211
Im Anschluss findet von 15.00 – 17.00 Uhr das Plenum des Bayerischen Flüchtlingsrats
und die Mitgliederversammlung des Fördervereins Bayerischer Flüchtlingsrat statt.
Anmeldung bis zum 22.11.07 erbeten unter Tel.: 089/762234 oder E-Mail: bfr@ibu.de
Die Teilnahme ist kostenlos!