Tag Archive for 'Lagerland'

Demo gegen Lager in Bayern am 4.Mai in München

Gegen Lagerzwang!
Bargeld statt Essenspakete!
Demonstration 4. Mai 2010 | 18:00 Uhr | Sendlinger Tor
Seit Jahren kämpfen Flüchtlinge und Ihre UnterstützerInnen aus ganz Bayern gegen Lagerzwang, Essenspakete und Residenzpflicht. Die Politik meint bisher allerdings, diesen Kämpfen keine Aufmerksamkeit schenken zu müssen. Deshalb haben in den vergangenen zwei Monaten über 200 Flüchtlinge aus 10 Lagern mit einem beeindruckenden Essenspaketeboykott der Regierung unmissverständlich klar gemacht: Ihre Geduld ist am Ende! Die Lager müssen weg! Bargeld statt Essenspakete! Unterstützt Sie dabei!
Mehr Infos hier

Hungerstreik in Hauzenberg und Breitenberg

Rund 20 Flüchtlinge in den beiden Flüchtlingslagern Hauzenberg und Breitenberg im Landkreis Passau, Niederbayern, befinden sich im Hungerstreik. Weitere Flüchtlinge verweigern die Annahme der Essenspakete. Die zentralen Forderungen der streikenden Flüchtlinge sind:

1. Recht auf Arbeit
2. Bewegungsfreiheit innerhalb Bayerns statt Landkreisbeschränkung auf Landkreis Passau
3. Bargeld statt Essenspaketen

Alle Infos und News zum Hungerstreik in Hauzenberg und Breitenberg findet ihr bei der Karawane München.

Streikupdates: Tag 8.1 | Tag 8.2 | Tag 7
Pressemitteilungen: 1.2.2010
Berichte: Karawanedelegation mit Videostatements
twitter: @karawane089

Azadi, Freedom! Lager schließen 09 – die nächste Runde

16. und 17. Oktober | Anti-Lager-Aktionstage in Schongau
16. Oktober | 19 Uhr | Podiumsdiskussion | Volkshochschule Schongau mit BewohnerInnen des Flüchtlingslagers (Vhs Schongau , Raum 3 Wilhelm-Köhler-str. 42)
17. Oktober | 11 Uhr | Demo-Zug durch Schongau |Bahnhof Schongau

In Bayern werden 7600 Menschen per Gesetz gezwungen, in Lagern zu leben. Nach dem Gesetz soll der Lagerzwang die „Bereitschaft zur Rückkehr“ fördern – das heißt, Flüchtlinge sollen durch miserable Lebensbedingungen unter Druck gesetzt werden, zu verschwinden.

Bei den Anti-Lager-Aktionstagen in Schongau wollen wir gemeinsam mit den BewohnerInnen des Schongauer Flüchtlingslagers unsere Stimme erheben und die Forderung nach Abschaffung des Lagersystems laut und deutlich auf die Straße tragen.

Lager machen krank!

Das Flüchtlingslager in der Kleinstadt Schongau (Landkreis Weilheim) ist ein trauriges Beispiel für die bayerische Politik der Flüchtlingsabwehr: 60 Menschen leben in zwei maroden Holzbaracken weit außerhalb der Stadt, mitten im Gewerbegebiet. In direkter Nachbarschaft befindet sich ein Tierheim. 24 Stunden Tag und Nacht, 7 Tage die Woche, bellen Hunde, in den Betrieben beginnt früh morgens die Schichtarbeit, der ständige Lärmpegel raubt den BewohnerInnen des Lagers den Schlaf. In den Baracken ist es feucht und moderig, im Sommer ist es zu heiß und im Winter zu kalt. Mehrere Personen, auch Familien, müssen sich jeweils ein viel zu kleines und vollgestelltes Zimmer teilen. Die BewohnerInnen des Lager, insbesondere die Kinder, leiden ständig an Krankheiten und sind psychisch traumatisiert. Isolation in der Provinz zerstört Zukunftschancen! Für Flüchtlinge gibt es in Schongau keine Jobs, keine Infrastruktur und keine ortsansässigen migrantischen Communities oder sonstigen sozialen Rückhalt. Die abgesonderte Lage des Lagers zeigt, dass Kontakt zur lokalen Bevölkerung von den Behörden gar nicht gewollt ist. Besonders junge Leute beklagen sich über fehlende Möglichkeiten, eine Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen. Die Zwangsversorgung mit Essenspaketen statt Bargeld erschwert es zusätzlich, den Alltag eigenständig zu gestalten. Menschen, die oft mit großen Hoffnungen auf ein besseres Leben nach Deutschland gekommen sind, werden vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, zu Lethargie und Nichtstun gezwungen und psychisch zermürbt.

Wer der Isolation in der Provinz entfliehen will, riskiert durch das rassistische „Residenzpflicht“-Gesetz eine Strafe, wenn sie oder er vom Recht auf Bewegungsfreiheit Gebrauch macht und ohne eine Genehmigung der Ausländerbehörde den Landkreis Weilheim/Schongau verlässt. Lager abschaffen – jetzt den Druck verstärken! In Schongau und in vielen anderen bayerischen Lagern sind die BewohnerInnen nicht mehr bereit, die Zustände länger hinzunehmen. Neuburg, Nördlingen, Würzburg, Bayreuth, Nürnberg, Forchheim, München, Böbrach, Breitenberg, Schongau…

An vielen Orten gab es in den letzten Jahren starke und unübersehbare Anti-Lager-Proteste von Flüchtlingen und ihren UnterstützerInnen. Unter dem Druck dieser Kampagne läuft seit Ende 2008 eine Debatte im bayerischen Landtag über die Forderung nach Abschaffung der Lagerunterbringung. Innerhalb der nächsten Monate wollen die bayerischen ParlamentarierInnen über die vorerst endgültige Entscheidung abstimmen: Lagerzwang abschaffen ja oder nein? Lagerzwang für alle abschaffen, oder nur für bestimmte Personengruppen, oder doch alles beim alten lassen? Für uns ist klar:

Der Lagerzwang, die Lager und die Zwangsverteilung von Menschen an Orte, wo sie nie hin wollten, gehören komplett abgeschafft.

Da gibt es keinen Kompromiss! Genau dafür müssen wir jetzt maximalen Druck auf der Straße machen – denn ohne Druck bewegt sich in diesem Land gar nix!

Wir fordern:

  • Flüchtlingslager Schongau und alle Lager schließen!
  • Isolation beenden!
  • Weg mit Lagerzwang und Zwangsverteilung!
  • Recht auf Bewegungsfreiheit – „Residenzpflicht abschaffen!

Four Days of interesting Brainstorming: Day 1

On the first day, 6 strong members of JOG Bayern came together at 16:20 pm.We started cutting the film we took at the refugees camp in Nordlingen.The film has some interesting clips of the refugees and migrant youths there and their situation showing determination to fight for their rights to improve their situation in those places.
The anti-lager demonstration “Lagerschlussverkauf”(11th- 14 June 2009 at Stachus in München) was also discussed and the plan towards that.The youth want to be active there in order to fight for the struggle for their rights.
We had some few minutes break for a wonderful meal together:-)
Since finance is an essential part of this whole projects, we plan to appeal to organisations for assistance.
The transportation cost,sleeping places and travel permissions are major the major problems.
We look forward to everyones imput and assistance in every little way to make the struggle for the lives of refufees and migrant youths to be a reality.

WHEN SHALL I HAVE A NORMAL LIFE

I am a young man who live in Passau a village called Breitenberg, and in this village there is usually no activities that i can  engage my self on for example going to school where i can learn the language  because i fine it difficult to speak to the woman responsible for us in that place i:e she cannot speak English. Also there is no other stuff where i can keep myself busy for the day. Normally what i do during the day is like eating , sleeping and i end up watching TV just to keep myself as a normal person and not to get out of my senses.

my life is so terrible at the moment because i did not know where to begin and i am in a suituation of loneliness and darkness. I really feel like having advices and living in a place where i can interract with people. Finally  i would be happy to hear from you my friends and those who can help me to get out of this condition before things get worst, because life is really difficult with me in that village.

Thank you

From your friend.

Prozeß gegen ehemaligen Hausmeister von Flüchtlingsunterkunft

Solidaritätskundgebung Dienstag 13.01.09 | 8:30 Uhr

Landgericht Nürnberg in der Fürther Straße 110

Prozessbeobachtung Donnerstag 15.01.09 | 9:00 Uhr

Amtsgericht Augsburg im Saal 128 Am Alten Einlaß 1, 86150 Augsburg

Wir fordern die sofortige Schließung aller Flüchtlingsunterkünfte und stattdessen die Unterbringung in normalen Wohnungen.

Schaut nicht weg! Greift ein bei alltäglicher sexistischer und rassistischer Gewalt!

Solidarisiert euch mit Betroffenen!

Bleiberecht für alle!

Am Dienstag, den 13.01., und Donnerstag, den 15.01., steht der ehemalige Hausmeister der Flüchtlingsunterkunft in der Schloßstraße in Nürnberg wegen sexuellem Missbrauch vor Gericht. Eine frühere Bewohnerin der Unterkunft hat ihn im März 2007 wegen sexuellen Übergriffen in den Jahren 2001 bis 2004 angezeigt. Die Unterkunft ist mittlerweile geschlossen und der Hausmeister in Rente geschickt worden.
Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften durch Hausmeister, Wachpersonal und andere Angestellte ist kein Einzelfall.

Immer wieder berichten Frauen, Beratungsstellen und Flüchtlingsorganisationen davon,
dass das Personal in den Unterkünften seine Macht dazu benutzt, Frauen und Kinder
sexuell auszubeuten, zu misshandeln oder zu vergewaltigen.

flyer_prozess_gegen_hausmeister_wegen_gewalt_gegen_frauen

Die Hausmeister haben in den meisten Unterkünften Zentralschlüssel, mit denen sie jederzeit alle Zimmer der BewohnerInnen betreten können.
Die Hausmeister oder die Heimleitung sind außerdem für die Ausgabe der Essenspakete, Hygieneartikel und Post an die BewohnerInnen zuständig. Oft wird berichtet, dass sie diese Situation ausnutzen um Druck auszuüben oder die BewohnerInnen damit zu erpressen. Besonders neu angekommene Flüchtlingsfrauen wissen meist nicht, welche Befugnisse das Personal in den Unterkünften hat und kennen häufig ihre Rechte nicht.

Erschwert wird ihre Situation wenn sie wenig oder kein deutsch können, keine Sozialkontakte haben und auch keine unabhängigen Beratungsstellen kennen. Das macht es für betroffene Frauen extrem schwierig sich nach erlebter Gewalt Unterstützung zu suchen oder die Täter anzuzeigen. Zudem haben sie oft wie alle von sexueller Gewalt Betroffenen Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird, sie schämen sich oder wollen möglichst schnell vergessen was passiert ist.
Trotz dieser Schwierigkeiten hat im März 2007 eine Flüchtlingsfrau aus Nürnberg Strafanzeige gegen den Hausmeister der Gemeinschaftsunterkunft Schloßstraße gestellt.
Er ist nun wegen „sexuellem Missbrauch widerstandsunfähiger Personen“ angeklagt.

Die Prozesstermine sind am 13. und 15. Januar. Aus Solidarität mit den Betroffenen findet am 13. Januar vor dem Gerichtsgebäude eine Kundgebung statt.
Die Unterbringung von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften schafft Abhängigkeitsverhältnisse und bietet die Möglichkeit für sexuelle Ausbeutung und rassistische Unterdrückung.

Karawane Nürnberg

Das Lager muss weg!!

Seit den Lantagswahlen in Bayern 2008 gibt es endlich ein Licht am Ende des Tunnels, oder so was ähnliches. Der bayerische “Lagerzwang”, weltweit einmalig, welcher es abgelehnten Asylbewerbern untersagt ihren Wohnort ausser halb einer “Gemeinschaft – Unterkunft” zu nehmen, gerät erstmals ins kippeln.
Mehr dazu könnt ihr hier lesen. Hier findet ihr vor allem eine sehr große Matterial Sammlung (Dokumente, Medienberichte…).

Demo in Bayreuth, für das Recht auf Selbstbestimmung

HIER GEBLIEBEN! FÜR DAS GANZE BLEIBERECHT! LAGER SCHLIEßEN!
Samstag, 20.12.2008, 13:30 Auftaktkundgebung
am Jean-Paul-Platz bei der Stadthalle

Hey Leute,

in bayreuth finden am 20 dezember eine demo statt wegen die flüchtlinge und jeder der zeit und lust hat zu kommen ist herzlich willkommen wir werden uns freuen wenn viele von euch kommen können.Eure Dr.Schibo

Der Bayerische Flüchtlingsrat, die Jugendlichen Ohne Grenzen und die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen sagen: Lager abschaffen! Für das ganze Bleiberecht! – Raus zur Demo nach Bayreuth.

“Bayreuth ist eine weltoffene und tolerante Stadt” (Nordbayerischer Kurier, 11.12.2008)

Demoaufruf als Druckvorlage

RSS JOG Bayern

  • Keine Ahnung über Asylbewerber
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    Hallo ich bin Jana, wisst ihr was ich hasse? Ich sage es euch: Menschen die nur an sich denken. Menschen die profilieren, mehr wollen, die denken dass das was sie machen gut für die Mitmenschen ist… Den ganzen Beitrag hier lesen. […]
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